Markt oder Staat - Ein kleiner Kompass
Wolfgang Gerhardt hat in einem Positionspapier zur gegenwärtigen Krise der Finanzmärkte Stellung genommen. Ihm sei es, so Gerhardt über das Papier, darum gegangen, „das hohe ideelle Gut der freien Marktwirtschaft gegen die Forderungen nach mehr staatlicher Regulierung zu verteidigen und die Prinzipien des Liberalismus gegen die Angriffe der wachsenden Gemeinde seiner Gegner in Schutz zu nehmen.“
Gerhardt begreift die Marktwirtschaft als Teil auch und gerade der kulturellen Identität der Bundesrepublik Deutschland. Schon bevor sich das ereignet habe, „was wir jetzt als Finanzmarktkrise bezeichnen“, habe die Marktwirtschaft hierzulande an Boden verloren und sei der Wettbewerb „fast schon zu einem kontaminierten Wort“ geworden.
Die aktuelle Krise habe diesen Trend nur beschleunigt. Jetzt sei es an der Zeit, endlich wieder sachliche Töne anzuschlagen. Eine dauerhafte Akzeptanz der freien Marktwirtschaft könne allerdings nur dann gelingen, wenn den Akteuren am Markt der Zusammenhang zwischen der Freiheit des Handelns und der Verantwortung für die Konsequenzen wieder bewusst werde.
Alles in allem gehe es ihm, so Gerhardt in seinem Papier, um ein Stück kulturelle Neugründung der Marktwirtschaft als Teil gesellschaftlicher Freiheit. „Es geht um zivilisatorische Tugenden, die durch die gelebt werden müssen, die darin agieren. Ein staatliches Regelwerk werde nie gelingen können, wenn diese elementare Besonderheit nicht hinzukämen.“
Lesen Sie die 5 Seitige PDF-Version ''Markt oder Staat - Ein kleiner Kompass''
Die aktuelle Krise habe diesen Trend nur beschleunigt. Jetzt sei es an der Zeit, endlich wieder sachliche Töne anzuschlagen. Eine dauerhafte Akzeptanz der freien Marktwirtschaft könne allerdings nur dann gelingen, wenn den Akteuren am Markt der Zusammenhang zwischen der Freiheit des Handelns und der Verantwortung für die Konsequenzen wieder bewusst werde.
Alles in allem gehe es ihm, so Gerhardt in seinem Papier, um ein Stück kulturelle Neugründung der Marktwirtschaft als Teil gesellschaftlicher Freiheit. „Es geht um zivilisatorische Tugenden, die durch die gelebt werden müssen, die darin agieren. Ein staatliches Regelwerk werde nie gelingen können, wenn diese elementare Besonderheit nicht hinzukämen.“
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