Sonntag, 5. Februar 2012

Wolfgang Gerhardt Wahlkreis

Notizen zur Standortbestimmung der FDP


Wolfgang Gerhardt beim Frankfurter Bundesparteitag der FDP im November 2011
In seinen "Notizen zur Standortbestimmung der FDP" schreibt Wolfgang Gerhardt im November 2011 zum Frankfurter Bundesparteitag der FDP: "Freiheitliche Politik ist nötiger denn je. Sie ist die Botschaft der Menschenrechte, des Humanismus und die Politik für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft. Sie weiß, dass Demokratie zerbrechlich ist und dass Toleranz nicht mit Gleichgültigkeit verwechselt werden darf. Dass Wohlstand mit Anstrengungen verbunden ist und Marktwirtschaft faire Spielregeln haben muss. Dass die Würde des Menschen nicht verletzt werden darf. Dass neues Denken Courage erfordert und Stagnation jegliche Kreativität zerstören kann. Freiheitliche Politik ist nie perfekt, aber besser als alle Gesellschaftsentwürfe, die die Spontaneität zugunsten einer sakrosankten Ordnung unterdrücken."


Lesen Sie Notizen zur Standortbestimmung der FDP von Wolfgang Gerhardt

11 Treffer: Halbzeitbilanz von Wolfgang Gerhardt


Wolfgang Gerhardt
Zur Mitte der Legislaturperiode kann die FDP eine gute Bilanz vorweisen, findet Wolfgang Gerhardt: 11 Treffer.


Treffer für mehr Wachstum

· Unternehmenssteuern gesenkt

Für Unternehmen haben wir zum 1. Januar 2010 eine Reihe von steuerpolitischen Entlastungsmaßnahmen umgesetzt. Durch eine Entschärfung der steuerrechtlichen Vorschriften bei der Gewinnermittlung, durch Ver­besserung der Abschreibungsmöglichkeiten und im Bereich der Erbschaftsteuer durch eine mittelstandsfreund­liche Regelung der Unternehmensnachfolge haben wir Unternehmen von Bürokratie und unnötigen Auflagen befreit.

 

· Erbschaftssteuer vereinfacht

Im Erbrecht werden Geschwister seit Januar 2010 nicht mehr wie Fremde behandelt. Damit wurden auf Initia­tive der FDP die größten Ungerechtigkeiten bei der Erbschaftsteuerreform der Großen Koalition beseitigt.

 

· Marktwirtschaftliche Anreize gesetzt statt Staatshilfen verschleudert (Opel)

Mit der FDP ist die marktwirtschaftliche Grundhaltung wieder in die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung eingezogen. Die Ablehnung milliardenschwerer Staatshilfen für Opel durch den damaligen Bundeswirtschafts­minister Rainer Brüderle war ein klares Bekenntnis für mehr Wettbewerb und Marktwirtschaft. Die staatliche Unterstützung für ein einzelnes Unternehmen hätte gravierende Wettbewerbsverzerrungen zur Folge gehabt und wäre eine Gefahr für die Jobs bei anderen Autobauern; das haben die Liberalen verhindert.

 

· Zweite Chance für insolvente Unternehmen eingeräumt

Das Bundesjustizministerium hat einen Gesetzentwurf zur Neuregelung der Insolvenzen vorgestellt. Unterneh­mer scheuen den Gang zum Insolvenzgericht. In der Folge werden Insolvenzverfahren in der Regel erst beant­ragt, wenn die letzte Masse verbraucht, die Chance auf die Sanierung vertan und die Quote für die Gläubiger gering ist. Hier setzt der Gesetzentwurf an: Wir beseitigen gezielt Hindernisse, die einer frühzeitigen Einleitung des Insolvenzverfahrens im Wege stehen. Das Verfahren wird vorhersehbarer, Störpotential Einzelner wird beseitigt. Wir stärken im Gesetzentwurf den Einfluss der Gläubiger auf die Auswahl des Insolvenzverwalters. Das Insolvenzplanverfahren wird weiter ausgebaut, indem wir die Anteilsinhaber des insolventen Unterneh­mens einbeziehen und damit einen Geburtsfehler der Insolvenzordnung beheben. Gleichzeitig beschleunigen wir das Planverfahren. Das erleichtert Sanierungen. Der Gesetzentwurf sieht vor, die fachliche Kompetenz bei den Gerichten durch eine stärkere Konzentration und durch zusätzliche Anforderungen an die Qualifikation der Insolvenzrichter und Rechtspfleger zu steigern.

mehr dazu

30. Todestag: Wolfgang Gerhardt würdigt Heinz-Herbert Karry


Flugblatt mit Heinz-Herbert Karry
Der FDP-Politiker Heinz-Herbert Karry wurde am 11. Mai 1981 in seinem Bungalow in der Hofhausstraße im Frankfurter Stadtteil Seckbach im Schlaf angeschossen. Karry war ab 1970 hessischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident in der sozialliberalen Koalition unter Ministerpräsident Albert Osswald. Karry war damit der erste Minister der deutschen Nachkriegsgeschichte, der einem Attentat zum Opfer fiel. Die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt. Der ehemalige Generalbundesanwalt Kurt Rebmann erklärte, dass er aufgrund der Beweislage die Täterschaft der Revolutionären Zellen als die wahrscheinlichste ansehe.

 

Bei einer Feierstunde in Wiesbaden wurde 30 Jahre nach dem Attentat an Karry erinnert.

 

Dort nannte Wolfgang Gerhardt Heinz-Herbert Karry einen Mann, "der pragmatisch handelte, der nichts ideologisch auf die Spitze trieb, der allerdings Überzeugungen hatte und Entscheidungen, wenn sie getroffen werden mussten, nicht auswich und einen festen Standort hat."  

 

Er erinnerte an den "Fall Gingold". Kultusminister Krollmann hatte Sylvia Gingold, Mitglied im Bundesvorstand der sozialistischen deutschen Arbeiterjugend, Kandidatin zur Bundestagwahl 1976 für die DKP, als Lehrerin ins Angestelltenverhältnis berufen. Die CDU kritisierte heftig. Gerhardt: "Die Debatte wogte hin und her, als sich von der Regierungsbank Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry meldete und wir uns in der Fraktion verblüfft ansahen, ob seines Eintritts in die Debatte, denn mit dem Wirtschaftsminister als Teilnehmer hatte im Grunde niemand gerechnet. Die Rede, die Karry dann hielt, gehört für mich zu den beeindruckendsten Reden, die ich im hessischen Landtag gehört habe."

 

Wolfgang Gerhardt würdigt Heinz-Herbert Karry (Manuskript, PDF)

Mehr über Heinz-Herbert Karry bei der Stiftung für die Freiheit

Wolfgang Gerhardt zur Debatte um die Frauenquote

Artikel 3 Grundgesetz
Artikel 3 Grundgesetz
Wir leben in keiner Männergesellschaft. Die lange Geschichte der Arbeitswelt des Mannes hat Kulturen geprägt, die Chancen für Frauen eher zögerlich realisieren. Es muss aber selbstverständlich werden, wenn wir wirtschaftlich wie gesellschaftlich erfolgreich sein wollen. Das gilt für die Politik selbst, deren Nominierungsabläufe noch nicht selbstverständlich sind. Aber auch die Gesellschaft insgesamt.

Unsere Gesellschaft unterschätzt bis heute die Potentiale von Frauen. Viele Personalchefs, Vorstände und Firmeneigentümer fürchten eher Widerstände im Unternehmen, wenn sie sich ernsthaft, vor allem in Führungspositionen, für eine Frau und gegen einen Mann entscheiden wollen oder eigentlich auch müssten. Sie behelfen sich mit Quotenregelungen als im Einzelfall bequemere Lösung, ja oft sogar als Ausrede, weil ihnen der Mut fehlt, im Ernstfall für eine gleichermaßen qualifizierte Frau einzutreten. Frauen sollten sich ihre eigene Souveränität und ihr Können allerdings auch nicht von Quotenregelungen managen lassen.

Es gibt keinen überzeugenden Grund für mangelndes Zutrauen in Kompetenz und Fähigkeiten von Frauen - im Gegenteil. Wir werden weltweit im Wettbewerb nicht mithalten können, wenn in Deutschland weiter so viel Zeit bis zur Erkenntnis barer Selbstverständlichkeiten verbraucht wird. In freiheitlichen Gesellschaften ist die Wertschätzung des Beitrags von Frauen ganz entscheidend.

Wenn das bejaht und gewollt ist, dann gilt es, die Chancen dafür früh grundzulegen, dann ist die frühkindliche Bildung und angebotsorientierter Alltag über Kindergärten und flexible Arbeitszeitmodelle, bis hin zu Ganztagsschulen wichtig. Wir verlieren zu viele Chancen und Potentiale durch Unterlassen.

Theodor-Heuss-Medaille für Wolfgang Gerhardt

Wolfgang Gerhardt, Festredner des Neujahrsempfangs der Hofheimer Liberalen in der Stadthalle, hat dort die Theodor-Heuss-Medaille für sein Engagement als Vorstandsvorsitzender der Friedrich Naumann-Stiftung erhalten, die ihren Namen um das Bekenntnis "für die Freiheit" erweitert hat. Die gleiche Auszeichnung erhielt Stadtrat Willi Steckelberg.


Lesen Sie mehr in einem Bericht der Frankfurter Neuen Presse

Gerhardt: 63 Millionen Euro für Forschung in Wiesbaden

Im Jahr 2010 laufen Projektfördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für 45 Vorhaben in Wiesbaden mit einer Summe von über 63 Millionen Euro. Das hat Wolfgang Gerhardt MdB mitgeteilt.


Laut Gerhardt haben einige dieser Maßnahmen bereits 2006 begonnen. Die derzeitigen Förderprojekte laufen längstens bis 2012. 


Foto: gynti 46

Gerhardt: ''Der Start der Koalition war holprig...''

Redemanuskript von Wolfgang Gerhardt MdB beim Landesparteitag der Hessen-FDP am 19. Juni 2010 in Künzell (es gilt das gesprochene Wort):


Der Start der Koalition war holprig und das ist noch zurückhaltend ausgedrückt. Einige Teilnehmer aus den Reihen des Koalitionspartners, die die Koalitionsvereinbarung noch wenige Tage vorher mit unterschrieben hatten traten schon als die Tinte noch gar nicht trocken war, vor allem in der Gesundheits- und Steuerpolitik diametral gegen die gerade getroffenen Vereinbarungen auf. Das Wachstumsstabilisierungsgesetz mit Entlastung kleiner Einkommen und Erhöhung des Kindergeldes erlebte ein Kommunikationsdesaster in der Halbierung des Mehrwertsteuersatzes für Hotelbetriebe. Das wirkliche Ziel des Gesetzes, untere Einkommen zu entlasten, der bis heute schwachen Wachstumsrate zusätzlich einen Impuls zu geben, blieb trotz aller anstrengenden Versuche kaum wahrnehmbar. 

 

Der Haushalt 2010 wurde verabschiedet. Hier gelang es CDU/CSU und FDP, die von der großen Koalition vorgesehene Neuverschuldung zu reduzieren und erste Sparmaßnahmen einzuleiten. Es unterblieb allerdings wegen der Landtagswahl in Nordrhein Westfalen, auch auf Wunsch der dortigen Koalitionäre, das Herangehen an das entscheidende und ernsthafte Ziel, Schuldenbremse einzuhalten und einen für die Öffentlichkeit begreifbaren Weg in ein transparentes Steuersystem mit Beseitigung der Ungerechtigkeiten im Bereich der Besteuerung der mittleren Einkommen zu erarbeiten.

 

Dabei wussten doch alle, dass die Haushalte auf der Ausgabenseite konsolidiert und nachhaltige, generationengerechte Sicherungssysteme vorangebracht werden müssen, und dass das nur geht, wenn soziale Sicherungssysteme, die immer mehr die Arbeitsplätze selbst gefährden, von den Kosten der Arbeit getrennt werden und mehr eigene Verantwortung den Bürgern überlassen wird. Das funktioniert wiederum nur, wenn eine Steuerreform den Bürgern auch mehr vom Ertrag der Leistung lässt. Dazu wiederum muss allerdings ein weit verbreiteter Politikstil zur Verteilung von Zuwächsen in der Gegenwart geändert werden und durch einen Politikstil der Bewältigung von Zukunftsaufgaben ersetzt werden. Das eine hängt mit dem anderen untrennbar zusammen, wenn alles gelingen soll. Das Denken in solchen Wirkungsketten ist allerdings leider in Deutschland nicht weit verbreitet. Die meisten wollen alles und alles gleich.

 

Obwohl die CDU in NRW drastisch abstürzte, blieb die Äußerung der Bundeskanzlerin am Tag der nordrhein-westfälischen Landtagswahl, dass an eine Steuerreform jetzt nicht zu denken sei, unwidersprochen. Die bayrische CSU brüskierte Bundesgesundheitsminister Rösler unter Missachtung des von Ministerpräsidenten Seehofer mitunterzeichneten Koalitionsvertrages. Rainer Brüderle hat völlig korrekt hinsichtlich der Zweckbindung der Mittel und Bürgschaftsmöglichkeiten im Deutschlandfonds den Antrag der Opel AG abschlägig beschieden. Dass das letzte Wort noch nicht gesprochen sei, erwidert die Kanzlerin. In der Tat. Wie durch ein Wunder, zog Opel in dieser Woche sämtliche Anträge auf staatliche Bürgschaften zurück. Wie muss sich die Politik eigentlich vorkommen, wenn sie monatelang von einem Unternehmen derart an der Nase herumgeführt wird?

mehr dazu

Gerhardt im ''Wiesbadener Kurier'' zur Bundespräsidentenwahl

Wolfgang Gerhardt will erst von beiden Kandidaten ein Bild gewinnen, bevor er sich entscheidet, schreibt am 8. Juni 2010 der "Wiesbadener Kurier". „Einfach wird die Sache nicht“. Wulff hält er für einen „respektablen Kandidaten und verantwortungsbewussten Politiker“. Gauck schätzt er als „freiheitlich gesinnten Mann mit Charakter“, der „zweifellos das Amt des Bundespräsidenten prägen kann“.


Lesen Sie ''Die Qual der Präsidenten-Wahl'' im "Wiebadener Kurier"



Wolfgang Gerhardt zur aktuellen sozialpolitischen Debatte


Wolfgang Gerhardt
Man muss nicht mit jedem Wort von Herrn Westerwelle einverstanden sein. Interessant ist allerdings, dass viele von denen, die an Westerwelle Stilkritik üben, selbst auf eigenen Stil nicht geachtet haben. Herr Gabriel ist nicht dafür bekannt, dass er von Feinheiten der deutschen Sprache umfassend Gebrauch macht, Frau Künast macht das auch nur spärlich, andere nehmen nach ihren jeweiligen sprachlichen Fähigkeiten teil, die auch nicht immer das Gelbe vom Ei sind. Über die Sache reden sie selbst nicht. Und die liegt in der Frage, warum über 50 Prozent des Budgets für soziale Zwecke ausgegeben werden und anscheinend so wenig zielgerichtet ankommt. Westerwelle hat das Thema deshalb auch zu Recht angesprochen.

 

Nach einem ersten Schlagabtausch muss jetzt die Sache in den Blick kommen. Generalsekretär Lindner hat einen FDP-Vorschlag angekündigt, mein Bundestagskollege Kolb ist schon an der Arbeit, ich selbst werde in absehbarer Zeit noch einmal über eine Sozialpolitik der Teilhabe, verbunden mit Bildung, Qualifizierung und Beschäftigungsangeboten publizieren.

 

Unser Ziel ist, dass sich Sozialpolitik nicht in der Verteilung des öffentlichen Budgets erschöpft. Die größte soziale Sicherheit ist und bleibt ein Arbeitsplatz. Stärkere, neue Beschäftigungsdynamik zu erreichen, ist deshalb nicht nur ein wirtschaftspolitisches Ziel, es dient zutiefst auch dem sozialen Zusammenhalt. Aus diesem Grund ist im Übrigen eine Steuerreform nicht nur etwas Fiskalisches.

 

Im System von Hartz IV geht es um eine Motivation zur Aufstiegsorientierung, um ein Angebot, sich aus einer misslichen Situation auch im wahrsten Sinne des Wortes wieder heraus zu arbeiten. Das sollte über bessere Möglichkeiten des Hinzuverdienens geschehen, sozusagen Belohnung und nicht Bestrafung des Willens zur Arbeit. Dabei müssen zwei Probleme gesehen werden. Die Lösung darf nicht schon bestehende sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse beeinträchtigen und, was die bedarfsgerechten Regelsätze für Kinder nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts betrifft, das Fördern in diesem wirklich begründeten Sachverhalt sollte so angegangen werden, dass das Fordern an Eltern, sich um einen Job zu bemühen, nicht konterkariert wird.  

mehr dazu

Wiesbaden: Wolfgang Gerhardt im Gespräch mit Dieter Kürten

Dieter Kürten im Gespräch mit Wolfgang Gerhardt
Dieter Kürten im Gespräch mit Wolfgang Gerhardt
Als lockeres Event gestaltete die Stadtverordneten-Fraktion und der Kreisverband Wiesbaden ihren Neujahrsempfang am Sonntag, 31. Januar 2010, im Nassauer Hof. Wolfgang Gerhardt MdB, Vorsitzender des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, plauderte vor 150 Gästen mit dem Sportjournalisten Dieter Kürten.

 

Michael Schlempp, Vorsitzender der FDP-Stadtverordnetenfraktion, erinnerte an das Defizit von 300 Millionen Euro im Jahr 2010. Die Liberalen treten für das Stadtmuseum ein, sagt er. Zur Diskussion über die Rhein-Main-Hallen betonte Schlempp, dass sich die FDP für eine Neubaulösung am jetzigen Standort einsetzt. Diskussionen über Neubauten inmitten eines historischen Ensembles seien verständlich, doch gebe es immer gute Gründe für die beste Variante aus einem Architektenwettbewerb. So sei es auch bei den Planungen für die European Business School (EBS), die auch dank Florian Rentsch nach Wiesbaden komme. Im nächsten Kommunalwahlkampf werde Bildung einen Schwerpunkt bilden, kündigte Michael Schlempp an.

 

Den beiden Reden folgte eine längere, kurzweilige Unterhaltung. Dieter Kürten sei das Gesicht des ZDF-Sportstudios, sagte Wolfgang Gerhardt zu seinem Ehrengast und befragte den Journalisten zu den Aussichten der deutschen Athleten im Hinblick auf die Winterspiele in Vancouver. "Erfolge bei den Männern in der Abfahrt fehlen", bedauerte der liberale Spitzenpolitiker. Doch damit müsse man leben, es gebe ja noch die deutschen Frauen. Auch der Rennsport spielte eine Rolle: Kürten rechnet bei der Formel 1 damit, dass Michael Schumacher wieder ganz vorne mitfährt, er wolle es sich noch einmal beweisen und sei ein ehrgeiziger Kämpfer. Ihn habe es gereizt, die Silberpfeile noch einmal in Szene zu setzen.

Gerhardt lenkte das Gespräch auf den Fußball. Er habe die Elfenbeinküste spielen sehen - "eine ganz gute Truppe". Kürten hätte gern wieder Fußballspieler, "die dem Spiel gerecht werden". Wenn die Deutschen mehr von der Spiellust der Afrikaner hätten, würde Fußball auch mehr Spaß machen, sagte der Sportjournalist. Im Vergleich zur Nationalmannschaft Beckenbauers sei heute das Spiel viel schneller geworden. Kürten: "Heute kann keiner mehr nachdenken, an wen er den Ball abgibt." Wolfgang Gerhardt meinte, dass Fairness im Sport wegen der Vorbildfunktion für die junge Generation eine wichtige Rolle spielt.

 

Wolfgang Gerhardt mit Standortbestimmung liberaler Politik

Kreisverband Wiesbaden im Höhenflug

Kurhaus Wiesbaden
Kurhaus Wiesbaden
"Die ersten hundert Tage" hatte der FDP-Bundestagsabgeordnete für Wiesbaden, Wolfgang Gerhardt, seine Standortbestimmung liberaler Politik auf Bundesebene überschrieben. Im Hotel Schwarzer Bock hatte er mehr Zuhörer als gewohnt. Das Personal musste für Interessierte, die liberale Luft schnuppern wollten, zusätzliche Stühle aufstellen. Stolz konnte der Kreisvorsitzende Florian Rentsch einen Zuwachs von 90 Mitgliedern binnen eines Jahres melden.

Lesen Sie mehr im Wiesbadener Kurier

Freude am Wahlabend: Die FDP erreicht 17,7 % in Wiesbaden

Mehr dazu finden Sie hier

Diskussionsveranstaltung beim Wiesbadener Kurier

Im Pressehaus in der Langgasse findet eine Diskussionsrunde mit allen Direktkandidaten aus Wiesbaden statt. Die Stimmung im Publikum und am Podium wird hitzig, als das Gespräch sich Mindestlöhnen, Atomkraftwerken und Börsensteuern zuwendet. Es werden viele Fragen gestellt und kontrovers diskutiert, sodass die Veranstaltung bis halb elf spannend bleibt.

Mehr aus dem Wahlkreis finden Sie hier.

12.09.2009: Podiumsdiskussion im Kurfürstlichen Schloss

Wolfgang Gerhardt während der Podiumsdiskussion
Wolfgang Gerhardt während der Podiumsdiskussion
Um 10 Uhr beginnt die Podiumsdiskussion im Kurfürstlichen Schloss in Mainz, die die Friedrich-Naumann-Stiftung zusammen mit dem Liberalen Mittelstand veranstaltet. Wolfgang Gerhardt eröffnet die Veranstaltung mit dem Thema “Wege aus der Wirtschaftskrise- Licht am Ende des Tunnels?” in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

mehr dazu

02.09.2009: Podiumsdiskussion der IHK

Dr. Wolfgang Gerhardt während der Podiumsdiskussion der IHK Wiesbaden
Dr. Wolfgang Gerhardt während der Podiumsdiskussion der IHK Wiesbaden

Mittwoch, der 2. September, 19:30 Uhr: Die Podiumsdiskussion in der IHK mit den Direktkandidaten für Wiesbaden beginnt. Das Thema ist die Wirtschaftspolitik in Zeiten der Krise, wobei sich in diesem Gebiet viele Gemeinsamkeiten von FDP und CDU ausmachen lassen, an diesem Abend vertreten durch Dr. Kristina Köhler. Auf dem Bild ist Wolfgang Gerhardt links von dem Moderator Bonnet und rechts von Rüdiger Veit von der SPD flankiert.

Mehr aus dem Wahlkreis.

Dr. Wolfgang Gerhardt und Jörg-Uwe Hahn: Wir wollen aus dem guten Landtagswahlergebnis auch ein gutes Bundestagswahlergebnis machen

Wahlkampfauftakt und Plakatpräsentation der FDP Hessen

Zum Auftakt des Bundestagswahlkampfes der FDP Hessen haben heute Dr. Wolfgang Gerhardt, Spitzenkandidat der FDP Hessen, und Jörg-Uwe Hahn, der Landesvorsitzende der hessischen Liberalen ein Großflächenplakat präsentiert. Es zeigt Dr. Gerhardt mit dem Slogan: „Mein Wort gilt auch nach der Wahl.“
Der hessische FDP-Spitzenkandidat sagte dazu: „Es gibt mir eine unglaubliche Motivation, für den Landesverband Hessen ein sehr, sehr gutes Bundestagswahlergebnis mit meiner Beteiligung zu erzielen. Wir hatten ja ein fantastisches Landtagswahlergebnis und ich glaube, dass das Vertrauen hinübergetragen werden muss aus der Wählerschaft in eine Bundestagswahl. Deshalb habe ich eine Großfläche herstellen lassen - wie das Jörg-Uwe Hahn politisch gemacht hat -, die heißt: ‚Mein Wort gilt auch nach der Wahl’.“

mehr dazu

Die Deutschlandtour 2009 zu Besuch bei Wolfgang Gerhardt in Bad-Homburg

Am 25.06.2009 besuchte die Deutschlandtour Bad-Homburg, bei der es die Möglichkeit gab mit Dr. Wolfgang Gerhardt persönlich in Kontakt zu treten.

mehr dazu

Rede auf dem Parteitag in Hanau

Rede von Dr. Wolfgang Gerhardt MdB
auf dem Parteitag der Hessischen FDP
am Sonntag, den 15. März 2009, 10 Uhr in Hanau

zum Download: Rede in Hanau (9 Seiten, PDF, 23 KB)

Nach der hessischen Landtagswahl

Die hessische Landtagswahl hat ein überragendes Ergebnis für die FDP erbracht. Es ist im Kern eine Kombination von Verlässlichkeit der hessischen FDP und damit erhöhte Wählbarkeit, vor allem für Wählerinnen und Wähler, die zwischen der CDU und der FDP oft entschieden haben. Es geht aber darüber hinaus: Der hessischen FDP ist es gelungen Nichtwählerinnen und Nichtwähler zu bewegen. Das ist sehr bedeutsam. Für das Superwahljahr gilt, nach diesem Erfolg, daß das Potential für die FDP im zweistelligen Bereich liegt, Voraussetzung ist die Fähigkeit verlässliches Vertrauen zu erwerben und die Wählerinnen und Wähler, die ähnlich denken wie diejenigen, die in Hessen FDP gewählt haben zu bestärken, daß sich eine Stimme für die FDP nachhaltig lohnt.

mehr dazu

Klare Verhältnisse in Hessen - Traumergebnis für FDP

Klare Verhältnisse in Hessen - Mehrheit für Schwarz-Gelb: Am Sonntag belohnten die Wähler die Liberalen für ihren konsequenten Kurs mit einem traumhaften Ergebnis. Laut vorläufigem Endergebnis kommt die FDP mit ihrem Spitzenkandidaten Jörg-Uwe Hahn auf 16,2 Prozent der Wählerstimmen (+6,8). Die SPD erhält hingegen die Quittung für den Wortbruch von Andrea Ypsilanti. Nur noch 23,7 Prozent (-13) wollten den Sozialdemokraten ihre Stimme geben. Die CDU kommt auf 37,2 Prozent (+0,4), die Grünen auf 13,7 Prozent (+6,2) und die Linkspartei auf 5,4 Prozent. Der Bundesvorsitzende der Liberalen, Guido Westerwelle, sprach bei der Wahlparty im Berliner Thomas-Dehler-Haus von einem "großen Tag für Hessen und einen Auftakt nach Maß für Deutschland". Das Ergebnis zeige, dass die Bürger Worthalten und Charakterstärke belohnten. FDP-Spitzenkandidat Jörg-Uwe Hahn bedankte sich bei den Wählern der Liberalen und erklärte, dass die FDP die Partei für eine stabile Regierung in Hessen sei.

mehr dazu

Wolfgang Gerhardt mit überwältigender Mehrheit nominiert


© OV FDP-Wiesbaden
Dr. Wolfgang Gerhardt wurde am Donnerstag den 06.11.2008 auf der Wahlkreisversammlung des FDP Kreisverbandes Wiesbaden mit eindeutiger Mehrheit zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2009 nominiert.
Wolfgang Gerhardt vereinte 47 JA-Stimmen auf sich, gegen 2 NEIN-Stimmen und einer Enthaltung. Dies entspricht einer Mehrheit von 94%.

Kontakt im Wahlkreis

Wolfgang Gerhardt MdB
Wahlkreisbüro

Paulinenstraße 1

65189 Wiesbaden

Telefon: 0611-1666396

Fax: 0611-1609898

E-Mail: wolfgang.gerhardt@wk.bundestag.de


FDP-Kreisverband Wiesbaden

Paulinenstraße 1

65189 Wiesbaden

 

Telefon: 0611-374303

Telefax: 0611-9101663