Sonntag, 5. Februar 2012

Wolfgang Gerhardt Aktuelles

Höchste Auszeichnung des Landes Hessen für Wolfgang Gerhardt

Leuschner-Medaille für Wolfgang Gerhardt aus den Händen von Ministerpräsident Volker Bouffier (Foto e.blatt)
Leuschner-Medaille für Wolfgang Gerhardt aus den Händen von Ministerpräsident Volker Bouffier (Foto e.blatt)
Am 1. Dezember 2011, dem Hessischen Verfassungstag, hat Ministerpräsident Volker Bouffier den früheren Hessischen Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Gerhardt, den ehemaligen Landtagspräsidenten Klaus Peter Möller und den Vorsitzenden des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Moritz Neumann, mit der Wilhelm Leuschner-Medaille ausgezeichnet. Diese ist die höchste Auszeichnung, die das Land Hessen zu vergeben hat.

„Wir ehren im Gedenken an das Schicksal und das Wirken Wilhelm Leuschners Menschen, die in dieser heutigen Gesellschaft dafür sorgen, dass Freiheit, Demokratie und ein friedliches Miteinander oberstes Primat unseres Staates sind und bleiben“, betonte Ministerpräsident Volker Bouffier in seiner Laudatio. „Am heutigen Tag ehren wir drei Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise an der Kompassnadel der Freiheit und Rechtsstaatlichkeit ausgerichtet haben. Sie haben unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung Stimme und Gesicht verliehen und stehen ganz im Geiste Wilhelm Leuschners für Geradlinigkeit und ein vertrauensvolles Miteinander aller Gruppen in diesem Land“.

Bouffier weiter: "Dr. Wolfgang Gerhardt steht seit fünf Jahren der Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit vor und hat sein ganzes politisches Leben in der FDP dem Einsatz für die Freiheit verschrieben. Er hat sich stets für die wirtschaftliche und politische Stärke Deutschlands und Europas als Markenkern liberaler Politik eingesetzt. Dr. Wolfgang Gerhardt hat einen unbändigen Willen zur Mitgestaltung und ein Gefühl dafür, in Freiheit Politik betreiben zu können. Dies bewies er in seinen Funktionen im Hessischen Kabinett, unter anderem als Minister für Wissenschaft und Kunst, und in seiner Partei als Landes- und Bundesvorsitzender. Sein bedingungsloser Einsatz für die Freiheit des Einzelnen und für eine gesellschaftliche Grundordnung, die den Menschen stark macht, ohne ihn zu bevormunden, macht sein politisches Wirken aus."

Bouffier wande sich direkt an Wolfgang Gerhardt: "Sie sind nicht nur eines der bundesweit bekanntesten Gesichter der Liberalen, sondern auch ein gefragter Gesprächspartner und Ideengeber. Sie sind ein durch und durch politischer Mensch, der sich in einer vorbildlichen Weise um die demokratische Kultur in Deutschland verdient gemacht hat.“

Wilhelm-Leuschner-Medaille für Wolfgang Gerhardt

"Der frühere hessische Wissenschaftsminister Wolfgang Gerhardt, der frühere Landtagspräsident, Klaus Peter Möller, und der Vorsitzende des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Moritz Neumann, erhalten in diesem Jahr die Wilhelm Leuschner-Medaille", teilt die hessische Staatskanzlei in einer Pressemitteilung mit. "Ministerpräsident Volker Bouffier verleiht die nach dem 1944 ermordeten hessischen Innenminister und Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner benannte Medaille am 1. Dezember, dem hessischen Verfassungstag. „Im Sinne von Wilhelm Leuschner ehren wir Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um unsere demokratische Gesellschaft verdient gemacht haben. Ich freue mich, in diesem Jahr drei hessische Persönlichkeiten auszeichnen zu dürfen, die sich über lange Jahre mit Kraft und Ausdauer für unsere Gesellschaft eingesetzt haben. Sie stehen mit ihrer Vita für das, was wir mit der Leuschner-Medaille ehren: persönlichen Mut, politische Courage, Kampf für Demokratie und Freiheit“, erklärte Volker Bouffier.

Die Wilhelm Leuschner-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Landes Hessen und wird vom Hessischen Ministerpräsidenten an Persönlichkeiten verliehen, die sich beispielhaft für die Demokratie eingesetzt haben und unserem Staat, unsere Gesellschaft und unsere Kultur in vorbildlicher Weise geprägt haben.

Wolfgang Gerhardt war von 1987 bis 1991 hessischer Wissenschaftsminister. Seit mehr als vier Jahrzehnten ist er Mitglied der FDP. Nach seiner Promotion im Jahre 1970 wurde er zunächst persönlicher Referent und schließlich Leiter des Ministerbüros des Hessischen Ministers des Innern, Ekkehard Gries. Mit kurzen Unterbrechungen war der Vater zweier Kinder über lange Jahre Mitglied des Hessischen Landtags und Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Parallel dazu übte er das Amt des Landesvorsitzenden seiner Partei aus, war Mitglied im Bundesvorstand und wurde später zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Am 24. April 1987 wurde Wolfgang Gerhardt von Ministerpräsident Walter Wallmann ins Hessische Kabinett berufen und zum Minister für Wissenschaft und Kunst und Bevollmächtigen des Landes Hessen beim Bund ernannt. Zugleich wurde er stellvertretender Hessischer Ministerpräsident. Seine Amtszeit endete mit Ablauf der 12. Wahlperiode. Der in Ulrichstein-Helpershain (Vogelsbergkreis) geborene Politiker ist seit fast zwei Jahrzehnten Mitglied des Deutschen Bundestages und war lange Jahre Bundesvorsitzender seiner Partei und zudem Vorsitzender der Bundestagsfraktion. Seit fünf Jahren führt er als Vorstandsvorsitzender die liberale Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und Vizepräsident von Liberal International."

Bleskin trifft Gerhardt: ''Ohne Geschichte geht Politik nicht''

Selbst wenn die Argumente stichhaltig sind, zählen sie nicht immer in der Politik. Der Liberale Wolfgang Gerhardt spricht mit Manfred Bleskin darüber, dass beim Wähler oft die Empfindungen zählen und wie schwer das für den Berufsstand eines Politikers ist.

Sehen Sie das Interview von Manfred Bleskin mit Wolfgang Gerhardt bei n-tv

Kinderreporter befragen Wolfgang Gerhardt

Wie sieht die Schule der Zukunft aus, und wie nutzt der ehemalige FDP-Vorsitzende das Internet? Fragen, die den Kinderreporterinnen Lea und Shannon von www.generationentreff-gerlingen.de unter den Fingernägeln brennen. In einem Radiointerview stellte sich Wolfgang Gerhardt den Fragen der Kids und verriet unter anderem, dass er neben Klassik auch ABBA hört und dass er kein Facebook-Mitglied ist, weil er nicht alles von sich preisgeben möchte.


Hier geht's zum Interview


Text: Gerda Mahmens , Foto: RB Sauer

Europakreuz in Gold für Wolfgang Gerhardt


Gerhardt, Auffermann
In Anerkennung seiner großen Verdienste um die Einheit Europas in Freiheit und Frieden, hat kürzlich der European Senate to promote Business and Culture in European Countries im Wirtschaftskomitee Deutschland unter Anwesenheit von Senator Gerhard R. Daiger in Potsdam dem ehemaligen FDP-Vorsitzenden und Vorstandsvorsitzenden der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Wolfgang Gerhardt MdB das Europakreuz in Gold verliehen.

Der Bundessenat Wirtschaft und Technologie (WBA) überreichte, vertreten durch den Präsidenten Siegfried Auffermann, unter Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik und Wirtschaft in Potsdam das Europakreuz in Gold.

Wirtschaftskomitee Deutschland e.V. (WBA)

10.06.95 - Liberale Stichtage: Wolfgang Gerhardt wird FDP-Bundesvorsitzender

Liberale Stichtage - mit dieser Serie erinnert das Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in unregelmäßigen Abständen an Ereignisse und Personen aus der Geschichte des deutschen Liberalismus.


Die Ausgabe vom 10. Juni 2010 befasst sich mit Wolfgang Gerhardt, der auf den Tag 15 Jahre zuvor zum FDP-Bundesvorsitzenden gewählt wurde. Nachdem der erst seit 1993 amtierende Vorsitzende, Bundesaußenminister Klaus Kinkel, im Frühjahr 1995 seinen Rücktritt erklärt hatte, meldeten sich zwei sehr unterschiedliche Kandidaten für seine Nachfolge: der ehemalige Bundesminister und Vizekanzler Jürgen Möllemann und der hessische FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt.


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Wolfgang Gerhardt im Auswärtigen Ausschuss

Die FDP-Bundestagsfraktion hat ihre Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages benannt. Wie in der abgelaufenen Legislaturperiode gehört Wolfgang Gerhardt auch im neuen Bundestag dem Ausschuss an, gemeinsam mit den Fraktionskollegen Stinner, Schuster, Djir Sarai, Kurth und Link.

Der Auswärtige Ausschuss ist ein von der Verfassung privilegierter Ausschuss, er gehört zu den vier Ausschüssen, die das Grundgesetz fest vorschreibt. Als klassischer politischer Ausschuss begleitet er die auswärtige Regierungspolitik vor allem im Vorfeld wichtiger außen- und sicherheitspolitischer Entscheidungen. Grundsätzlich arbeitet er hinter verschlossenen Türen. Denn seine Beratungsthemen sind hochsensibel. So beraten seine Mitglieder federführend, ob die Bundesregierung deutsche Soldaten zu Auslandseinsätzen entsenden darf.


Aktuelles zur außenpolitischen Tätigkeit von Wolfgang Gerhardt


Geplante Auslandsreisen im Jahr 2011: Brüssel, Warschau, Washington, St. Petersburg, Manila, Vietnam, Kanada

Gerhardt einstimmig als LI-Vorstandsmitglied wiedergewählt

Wolfgang Gerhardt MdB, Vorsitzender des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, ist am 30. Oktober 2009 in Kairo von den 230 Delegierten des LI-Weltkongresses als Vorstandsmitglied der Liberal International einstimmig wiedergewählt worden. Liberal International dankte Gerhardt sein großes persönliches und professionelles Engagement für den Liberalismus in aller Welt.

Mit der Aufnahme von zwei Parteien aus Ägypten in die LI und durch das von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und ihrem Vorsitzenden aktiv unterstützte Netzwerk liberaler arabischer Parteien (NAL) hat der Liberalismus in Nordafrika und im Mittleren Osten erheblich an Profil gewonnen.


Wolfgang Gerhardt
Zu Gerhardts Kollegen im Vorstand der LI gehören u.a. als Präsident der LI Hans van Baalen (MdEP aus den Niederlanden), Josep Soler (Katalanische Liberale Partei) und der frühere Außenminister von Andorra, Juli Minoves.

Die Liberale Internationale (Liberal International) ist der Weltverband der liberalen Parteien. Sie wurde 1947 gegründet und hat ihre Zentrale in London. Ihr Ziel ist es, als internationales Netzwerk liberale und demokratische Gedanken weltweit zu fördern.

Liberal International


Rechenschaftsbericht - Auf diplomatischem Parkett

In der jetzt ablaufenden Legislaturperiode habe ich vorrangig außenpolitische Fragen bearbeitet und mich für die Bundestagsfraktion der FDP in Vorträgen und Gesprächen in internationalen Beziehungen engagiert. Sie führten mich zu transatlantischen Themen regelmäßig nach Washington und London. In Themen der Europäischen Union und mit ihr verbunden des sogenannten Barcelona Prozesses nach Brüssel und Nordafrika, nach Manila und Delhi mit Blick auf Gewichtsverschiebungen nach Asien, sowie nach Minsk und Kiew in Themenbereichen der EU-Nachbarschaftspolitik. Lateinamerikanische Konferenzen habe ich in Buenos Aires und Mexiko besucht. Die Länder im Subsahara - Bereich und damit schwierige Herausforderungen unseres Nachbarkontinents wurden in Zusammentreffen in Daressalam in Tansania erörtert.

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