Wolfgang Gerhardt trifft Stiftungspartner in Bulgarien


Ehrung der Stiftung für den früheren Premierminister Bulgariens Simeon Sachsen-Coburg und Gotha
© Stiftung für die Freiheit In einer viel beachteten Rede hat der Vorsitzende des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Wolfgang Gerhardt MdB vor 150 Gästen und zahlreichen Medienvertretern seine Freiheitsthesen in Sofia vertreten. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer sprach Gerhardt zur Notwendigkeit freiheitlichen Denkens und freier Marktwirtschaft insbesondere in Krisenzeiten wie diesen. Führende Vertreter der liberalen Partner sowie der bulgarischen Öffentlichkeit und in Bulgarien lebende Deutsche, darunter auch der deutsche Botschafter Michael Geier, nahmen an der Veranstaltung teil. Als zweite Rednerin sprach die Ministerin für Europäische Angelegenheiten Gergana Passy von der liberalen Partnerpartei Nationale Bewegung für Stabilität und Fortschritt (NDSV) über die europäische Dimension bulgarischer Politik. Vor allem durch liberale Konzepte in der Regierungspolitik sei Bulgarien in der aktuellen weltweiten Krise in einer relativ stabilen wirtschaftlichen und finanziellen Situation.
Am zweiten Tag des Gerhardt-Besuches, an dem auch Michael Roick, Referatsleiter für Mittel-, Südost- und Osteuropa, Südkaukasus und Zentralasien und für die Mittelmeerländer sowie Kirstin Balke, Leiterin des Stabes Redaktion der Freiheit teilnahmen, führte die Stiftungsdelegation Gespräche mit den Vorständen der beiden l 

Freiheitsrede vor großem Publikum in Sofia, v.l.n.r.: M.Vassilev, W. Gerhardt, G. Passy und U. Niemann
© Stiftung für die Freiheit iberalen Parteien NDSV und DPS. Beeindruckend war dabei die Entschlossenheit der Partner, die erfolgreiche liberale Politik in der derzeitigen Regierungskoalition fortsetzen zu wollen. Beide Parteien gehen programmatisch gut vorbereitet in die Europa- und in die im Sommer stattfindenden Parlamentswahlen in Bulgarien, müssen sich aber gegen starke populistische Kräfte in der bulgarischen Politik durchsetzen.
Ein weiterer Höhepunkt des Besuches war ein Treffen mit Simeon Sachsen-Coburg und Gotha, dem Vorsitzenden der NDSV und Premierminister a. D., der maßgeblich den Weg Bulgariens in die EU und NATO bereitete. Nach einem längeren Gespräch über die Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise und die geopolitische Lage in der Region überreichte Wolfgang Gerhardt dem früheren bulgarischen König als besondere Ehrung die Friedrich-Naumann-Medaille.
Bei einem Arbeitsessen mit vier liberalen Ministern aus beiden Parteien hatten die Vertreter der Stiftung für die Freiheit Gelegenheit, sich von den Erfolgen in Bulgarien zu überzeugen. Daniel Velchev, Vizepremier und Minister für Bildung und Wissenschaft dankte Gerhardt dabei für die langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen, insbesondere die Unterstützung bei der internationalen Einbindung der 

W. Gerhardt mit dem Stiftungsteam im Regional- und Projektbüro in Sofia
© Stiftung für die Freiheit bulgarischen Liberalen durch die Stiftung.
Die Kooperation der Stiftung für die Freiheit mit ihren liberalen Partnerorganisationen wird von Sofia aus nicht nur für Bulgarien, sondern für die gesamte Region Mitte-, Südost- und Osteuropa sowie Südkaukasus und Zentralasien gesteuert. Dies war Anlass für den Stiftungsvorsitzenden, sich bei den zwölf Mitarbeitern des Regional- und Projektbüros über die aktuellen Herausforderungen an die Stiftungsarbeit in der Region zu informieren.

