Wolfgang Gerhardt - Wahlkreis


Nach der hessischen Landtagswahl

Die hessische Landtagswahl hat ein überragendes Ergebnis für die FDP erbracht. Es ist im Kern eine Kombination von Verlässlichkeit der hessischen FDP und damit erhöhte Wählbarkeit, vor allem für Wählerinnen und Wähler, die zwischen der CDU und der FDP oft entschieden haben. Es geht aber darüber hinaus: Der hessischen FDP ist es gelungen Nichtwählerinnen und Nichtwähler zu bewegen. Das ist sehr bedeutsam. Für das Superwahljahr gilt, nach diesem Erfolg, daß das Potential für die FDP im zweistelligen Bereich liegt, Voraussetzung ist die Fähigkeit verlässliches Vertrauen zu erwerben und die Wählerinnen und Wähler, die ähnlich denken wie diejenigen, die in Hessen FDP gewählt haben zu bestärken, daß sich eine Stimme für die FDP nachhaltig lohnt.

Darauf muß die FDP auf Bundesebene abzielen. Das hessische Ergebnis sollte die FDP dazu veranlassen, bescheiden zu bleiben aber durchaus größeres Selbstvertrauen zu entwickeln. In einer Zeit in der andere Parteien anscheinend vergessen haben mit welchen Konturen und Themen wir aus der größten Katastrophe unserer Geschichte herausgekommen sind muß die FDP mit wirtschaftspolitischer Vernunft, mit bürgerrechtlicher Einstellung, mit Engagement in der Bildungspolitik und mit internationaler Verantwortung gebunden an Normen und Werte, die auch für unsere eigene Verfassung gelten, einer Entwicklung in Deutschland entgegentreten, die anscheinend  die Programmlosigkeit zum Programm entwickelt.
Was jetzt zu tun ist, daraufhin habe ich hingewiesen. Im Nachfolgenden veröffentliche ich einen Vorschlag zum Kurs der FDP, den ich zur Grundlage meiner Positionsbestimmung im Wahljahr machen werde.


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