Wolfgang Gerhardt während seiner Rede auf dem Bundesparteitag in Potsdam
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(20.09.2009) Wolfgang Gerhardt hielt in seiner Rede ein flammendes Plädoyer für die Freiheit. Die FDP sei keine Sammelsuriums-Partei, sondern habe eine klaren Wertekompass. Deswegen sage man jetzt allen: "Unser Wort gilt auch nach der Wahl." Die Liberalen setzten zu allererst auf die Menschen selbst, statt auf den Staat wie die anderen Parteien. "Wir sind überzeugt von den Chancen der Freiheit", so Gerhardt.
Gerhardt betonte, dass alle Menschen einzigartig seien - jedoch nicht gleich. Es komme auf die Chancengleichheit an und darauf, dass Menschen in Freiheit und in Freiheit zur Verantwortung ihre eigenen Entscheidung treffen können. Gleichheit dürfe nicht vor Freiheit stehen, so Gerhardt. Damit die aktuelle Schieflage in der deutschen Politik beseitigt werde, müssten die Bürger am kommenden Sonntag die FDP wählen.
Mit Blick auf die Wirtschafts- und Finanzkrise erklärte Gerhardt, dass die Soziale Marktwirtschaft die Wirtschaftsordnung der Freiheit sei. Mit ihren Regeln für einen fairen Wettbewerb. Wo diese jedoch nicht ausreichten, da müssen sie ergänzt werden, so Gerhardt. Deutlich müsse aber auch zu jeder Zeit bleiben, dass der Staat nicht der bessere Unternehmer oder Banker sei.
Abschließend machte Gerhardt in seiner Rede aber auch deutlich, dass die Freiheit sehr zerbrechlich sei. In Deutschland sei die Freiheit erst spät erkämpft worden. Für die Liberalen gelte daher auch, dass die Freiheit eine Frage von Charakter und Haltung sei. Und dies gelte auch über den 27. September hinaus.
Lesen Sie hier das Manuskript der Rede als PDF (es gilt das gesprochene Wort).