Wolfgang Gerhardt - Außenpolitik


Gerhardt: Tibet Support Groups werden unterstützt, nicht gesteuert


Foto: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit bleibt bei ihrer Tibet-Politik. Die Stiftung weist zugleich Berichte zurück, sie habe mit der von ihr mit veranstalteten der „Fifth International Conference of Tibet Support Groups“ vom 11. bis 14. Mai 2007 in Brüssel die „antichinesischen Proteste“ zentral gesteuert. Entsprechende Andeutungen verbreitet unter anderem die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Seit mehr als 15 Jahren begleitet die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit die Exiltibeter bei ihren Bemühungen, im Dialog mit China mehr kulturelle und religiöse Rechte für die Tibeter in China zu erreichen. Die konkrete Projektarbeit fördert die Kommunikation zwischen den Tibetern und den zahlreichen Tibet Support Groups mit dem Ziel, eine friedliche Lösung des Konflikts, wie vom Dalai Lama gefordert, zu unterstützen.

Um nichts anderes ging es auch bei der Fifth International Conference of Tibet Support Groups im Mai 2007 in Brüssel. „Mit der Konferenz haben wir die Support Groups unterstützt, dass wir deren Engagement steuern, ist aber barer Unsinn“, sagte der Vorsitzende des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Dr. Wolfgang Gerhardt.

„Wir treten immer für das Recht von Menschen ein, gewaltfrei auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und unterstützen insbesondere den Wunsch des Dalai Lama, mit China zu verhandeln. Wir teilen vollständig seine friedvolle Haltung“, so Gerhardt weiter.

Die chinesische Regierung hatte eine von der Stiftung veranstaltete Konferenz mit Teilnahme des Dalai Lama im Juni 1996 zum Anlass genommen, das Pekinger Büro zu schließen. Die Aufforderung des Europäischen Parlaments an Peking im Jahr 2005, das Büro wieder zuzulassen, blieb ungehört.

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